Romy Schneider: Es war einmal...
Romy Schneider: Es war einmal...
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ROMY SCHNEIDER: ES WAR EINMAL…
Hinter dem strahlenden Lächeln der berühmtesten Kaiserin der siebten Kunst verbirgt sich eine düstere Wahrheit – geprägt von Verzicht, unaufhörlicher Suche nach Freiheit und schmerzhaften Wandlungen. Wenn Sie schon immer verstehen wollten, warum Romy Schneider so fasziniert, gibt Ihnen dieses Werk die Antwort: nicht der Star, sondern die Frau – verletzt, leuchtend, ungreifbar.
In diesem meisterhaften Werk wird Romy Schneiders Karriere nicht einfach erzählt: Sie wird im Licht einer Kindheit seziert, deren Schatten jeden Blick und jede Geste vor der Kamera geprägt haben.
Der Titel „Es war einmal…“ klingt wie eine tragische Ironie. Denn während die Welt in ihr eine Märchenprinzessin sehen wollte, war die Realität ein erbitterter Kampf, sich aus dem Korsett zu befreien, das eine allgegenwärtige Mutter und der Schatten eines nach Erlösung suchenden Deutschlands auferlegten. Von der erzwungenen Unschuld der Sissi-Jahre bis zur Glut der Meisterwerke von Claude Sautet analysiert dieses Werk, wie Romy ihre Filmografie als ein Gebiet der Exorzismen nutzte. Jede Rolle, von La Piscine bis L'Important c'est d'aimer, wird hier als eine Etappe ihres persönlichen Auf- oder Abbaus neu gelesen.
Die Autorin erforscht feinfühlig diese ständige Durchlässigkeit zwischen Leinwand und Intimität. Wie haben die Wunden der Kindheit, geprägt von Abwesenheit und dem Gewicht der Geschichte, diese dramatische Intensität genährt, die sie zu einer einzigartigen Schauspielerin machte? Durch die Untersuchung ihrer Zusammenarbeit mit Visconti, Welles oder Żuławski entsteht das Porträt einer Frau, die im Blick der Regisseure stets die Bestätigung suchte, die ihr ein zerrissenes Vergangenes verweigerte.
Eine eindringliche Analyse über den Preis des Ruhms und die Identitätssuche einer absoluten Künstlerin.
